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Tag X - Großsölk - Angern der Bericht


Neues Bundesland, neues Glück!

Wenn, aufgrund der ökonomischen Großwetterlage, die Liftbetreiber den Service reduzieren und aufgrund der, nun ja, Großwetterlage die Täler schneefrei werden, ziehen sich die Skifahrer immer tiefer in spärlich besiedelte und unerschlossene Seitentäler zurück. Dort hoffen sie noch Reste des weißen Glücks in annehmbaren Aggregatszuständen zu finden und dieses sofort zur persönlichen Luststeigerung verwenden zu können.

Wir versuchten eben dieses Glück heute im Sölktal zu finden. Eine Etappe nahe des Ennstals, welche eigentlich erst nach der Durchquerung der großen Skigebiete in Salzburg und der Steiermark auf dem Plan stand.

Hinter Großsölk, über dem Feisterbach, starteten wir mit Turnschuhen zur Schönwetterhütte (1442m). Die Ski und Skischuhe hatten wir am und im Rucksack verstaut, Schnee war nämlich zu diesem Zeitpunkt noch keiner in Sicht.

(Die meisten Hütten ab eine gewissen Höhe sind übrigens Schönwetterhütten. So war diese Hütte auch heute eine Schönwetterhütte, sie ist nur dahingehend speziell, dass sie auch bei schlechtem Wetter noch immer eine Schönwetterhütte ist.)

Erst bei der Hütte, nach etwa 400hm, wechselten wir von Turnschuhen auf Tourenski. Nach einem kurzen Anstieg war der Gipfelhang bereits zu sehen. Der Aufstieg verlief aber nicht direkt durch diesen Hang, sondern über den Westgrat. So zogen wir eine große Schleife und erreichten nach etwas unter drei Stunden und 1150hm Aufstieg im T-Shirt den Gipfel des Gumpeneck (2226m).

Vom Gipfel fuhren wir Richtung Osten einen schönen Hang ab und querten dann über Latschenbuckel und rollende Rücken Richtung Walchental.

Nach den Latschen kommt üblicherweise der lichte Wald, dann die Forststraße. Diese fuhren wir bis zum Gasthof zum Bergkreuz ab, wo unsere heute Tagestour endete.


Statistik zum Tage:

Tourengeher am Weg überholt: 9. Über anstollende Felle geflucht: Oft.








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