• West 2 East

Tag 13 - Sankt Johann Pongau - Obertauern der Bericht

Pünktlich um 8:31 Uhr stehen wir auf der Rolltreppe zur Alpendorf Gondel, dem westlichsten Punkt im Snow Space Salzburg. Das ist auch gut so, denn wir müssen heute schnell sein. Wir wollen nämlich nicht nur Obertauern erreichen, sondern auch ganz nebenbei noch die 12 Peaks Trophy "mitnehmen"

Genau eine Stunde später um 9:31 Uhr machen wir ein Foto auf Gipfel Nummer 4 von 12, dem Spathkogel (1813m) - so früh am Morgen kommen wir auf menschenleeren und ausgezeichnet präparierten Pisten einfach super voran.

Nach zwei weiteren Abfahrten schweben wir mit dem G-Link über Wagrain und fahren mit dem neuen Flying Mozart 2 Richtung Gipfel.

Ein kurzer Abstecher nach Flachau und zum Topliner Berg (1980m) später sitzen wir in der ebenfalls neuen, und für unser Unterfangen sehr nützlichen Verbindungsbahn nach Kleinarl bzw. Flachauwinkl.

Hier wieder gleiches Spiel: kurzer Abstecher nach Kleinarl, dann drei weitere Lifte auf der Flachauwinkl-Seite und schon sitzen wir, mit einer Jause im Gepäck im Bus Richtung Highliner und damit Zauchensee.

Der Roßkopf (1929m) ist Gipfel Nummer 10 und gegenüber, im stärker werdenden Schneefall, sehen wir auch schon Gipfel Nummer 12, das Tauernkar (1890m). Davor nur noch schnell auf den Gamskogel (2188), dann gehört die Trophy uns.

Nach 5 Stunden und 54 Minuten, um 14:25 Uhr stehen wir dann auch schlussendlich am Tauernkar. Es wäre sicher noch etwas schneller gegangen hätten wir die Funparks, Speedmessstrecken, Rennläufe (1), Aussichtspunkte und Photospots und vieles mehr am Weg ausgelassen. Aber das hätte dann auch nicht so viel Spaß gemacht.

Als letzte Aufgabe des Tages stand aber noch der Weg nach Obertauern (1752m) auf dem Plan. Von der Bergstation der Schwarzwandbahn erreichen wir mit etwas schieben und viel queren die Stubenhöhe (1739m). Nach einer verspielten Abfahrt erreichen wir die Bushaltenstelle der Gnadenalm (1275m) um exakt 15:47 Uhr. Der Skibus nach Obertauern fuhr überpünktlich um 15:48 ein - somit betrug unsere Wartezeit an der Station komplett ungeplanterweise keine 30 Sekunden. Deswegen - und aufgrund der Freundlichkeit des Liftpersonals - konnten wir um 16:01 Uhr den letzten Sessel der Kehrkopfbahn erwischen und stilecht auf Skiern Obertauern erreichen.


Ein mehr als passender Abschluss für diese zweite Phase unserer "Skiroute durch Österreich", die uns in 4 Tagen genau 100km Luftlinie nach Osten geführt hat.




(1) 3:0 für Basti. Lukas: zwei Ausfälle (1x einfädeln, 1x Ski verschlagen) und einmal um Sekunden(-bruchteile) später ins Ziel gekommen.

Außerdem sicher nicht zu Lukas Nachteil: Einmal wurde von ihm die Revanche verweigert und einmal funktionierte die Zeitmessung im Parallelslalom nicht korrekt. Scharfe Augen meinen aber Basti mit circa 2 Skilängen Vorsprung über die Ziellinie fahren gesehen zu haben.




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